Mambo Factory e.V.

Lateinamerikanische Kultur in Bayern


Den Begriff Mambo

Den Begriff Mambo verwendete erstmals 1938 Orestes López (Israel „Cachao“ López' Bruder) als Titel eines Stückes. Ursprünglich bezeichnete das vermutlich kreolische Wort ein „religiöses Gespräch“ (insbesondere ein Gebet) oder eine heilige Handlung. Es stammt aus dem afrikanisch geprägten Kuba.

Geschichte

Der Mambo ist das Ergebnis der Mischung von Son und Danzón. Obwohl das oben genannte Stück den Titel Mambo trug, war es nur ein Danzón, der um einen Refrain ergänzt worden war. Den ersten echten Mambo schuf Dámaso Pérez Prado. Er benutzte den Montuno und entfernte daraus Elemente des Ritmo-Nuevo. Dadurch konnte sich der neu definierte Mambo freier entfalten und individueller interpretiert werden. Doch dieser Stil blieb nicht lange bestehen. Durch die Übersiedlung vieler Süd- und Mittelamerikaner in die USA, speziell nach New York City, während des Zweiten Weltkrieges kam es sehr schnell zu einer leichten Vermischung aus kubanischen Rhythmen und dem Jazz. Folglich beeinflusste der Jazz nun auch den Mambo und verlieh ihm seine besondere, bis heute erhaltene Note. Als wichtigste Gemeinsamkeit darf die Synkopierung der Musik, sowie die Betonung der Schläge zwei und vier eines Taktes, angesehen werden.

Mitte der 1950er Jahre erreichte der neue New Yorker Mambo auch Europa, wo er sich sehr schnell einer großen, jedoch kurzlebigen Beliebtheit erfreute. Den Durchbruch hat er dem Titel „Que rico el Mambo“ von Pérez Prado zu verdanken, welcher die Charts im Sturm eroberte. Dieser Erfolg war jedoch nicht von Dauer. Da Musik und Tanz rhythmisch sehr kompliziert sind, verdrängten die einfacheren Musikstile und Tänze Cha-Cha-Cha und Rumba den Mambo schnell, und er geriet bald wieder in Vergessenheit.

Musiktitel

Es gibt unzählige Künstler und noch mehr Titel, die den Mamborhythmus zum Besten geben. Sehr bekannt dürfte Perez Prados Mambo No. 5 sein, welcher 1999 von Lou Bega gecovert wurde und die Hymne der NFL Europe war. Hier eine Auswahl weiterer bekannter Stü >Mr. Mo - Mah Na Mah Na

  1. Art Pepper - Mambo de la pinto
  2. Celeste Mendoza - Te di un beso sin importancia
  3. Cortijo - El mantequero
  4. George Shearing - Mambo caribe
  5. Joe Cuba Sextet - Siempre sea
  6. La Sonora Matancera - Eugemio
  7. Machito & His Afro Cuban Orquesta - Holiday Mambo
  8. Oriental Orquesta - Mi son changui
  9. Pérez Prado - Martinica, Que rico el mambo, Mambo No. 5, Mambo No. 8
  10. René Grand - Carmen
  11. Tito Puente - Mambo inn
  12. Tito Rodriguez - Roy roy Mambo
  13. Dean Martin - Mambo italiano
  14. Helena Paparizou - Mambo
  15. Alesha Dixon - The Boy does nothing
  16. Michael Lloyd & Le Disc- Johnny's Mambo
  17. Dj Toledo - Mambo Tonight & Mambo Gala ( Vladimir Toledo Sánchez) 2011

 

Als Kubanische Musik werden verschiedene Musikstile bezeichnet, die ihren Ursprung auf der Karibik-Insel Kuba haben und vom 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit großen Einfluss auf die Entwicklung verschiedenster Musikstile in der ganzen Welt nahmen.

Die Wurzeln der meisten musikalischen Elemente kubanischer Musik liegen in den Cabildos, einer Art von sozialen Vereinigungen, die mit den farbigen Sklaven aus Afrika nach Kuba kamen. Diese Cabildos bewahrten afrikanische Kulturtraditionen, auch nach der Abschaffung der Sklaverei 1886. Der Zwang zum Synkretismus der afrikanischen Religionen mit dem römisch-katholischen Christentum führte zum Entstehen der Santería, die sich bald über die ganze Insel ausdehnte und auch die Nachbarinseln erfasste (zum Beispiel Haiti). Die Santería beeinflusste mit ihrer religiös motivierten Betonung der Schlaginstrumente die kubanische Musik. Jeder der Santería-Götter (Orishas) wird verbunden mit speziellen Farben, Gefühlen, katholischen Heiligen und Rhythmen. Seit dem 20. Jahrhundert fanden Elemente der Santería-Musik auch Eingang in die Populär- und Folkmusik.

 

Orq. Orestes Lopez Cachao

Den Begriff Mambo verwendete erstmals 1938 Orestes López (Israel „Cachao“ López' Bruder) als Titel eines Stückes

Der Danzón entwickelte sich in den 1870ern in der Region der kubanischen Stadt Matanzas unter dem Einfluss afrikanischer Musiktradition und der Habanera. Er wird von einem typischen Orchester, zum Beispiel einer Militärband, gespielt. Mit dem Danzón verbinden sich Namen wie der Miguel Faildes. Failde fügte Elemente des französischen Contredanse hinzu. Von ihm ausgehend entwickelten Künstler wie José Urfe, Enrique Jorrín und Antonio María Romeu den Musikstil weiter.

 

Der um einen Refrain ergänzt worden war. Den ersten echten Mambo schuf Dámaso Pérez Prado. Er benutzte den Montuno und entfernte daraus Elemente des Ritmo-Nuevo.

 

Cha Cha Cha, Er wurde in den 50er Jahren mit höchster Wahrscheinlichkeit von dem kubanischen Musiker und Bandleader Enrique Jorrin (geb. 1926) "erfunden". Er war zu dieser Zeit eine langsame Variante des Mambos, die große Zustimmung und Beliebtheit auf Kuba fand und somit den Mambo dort in den Hintergrund drängte. Udo Bier aus Wiesbaden und die Hamburger Traute und Gerd Hädrich brachten den Cha Cha Cha 1955/56

 

Im Zweiten Weltkrieg, als kubanische Musiker in die USA einwanderten, kam es zur Verflechtung des nordamerikanischen Jazz mit den kubanischen Rhythmen (Afro-Cuban-Jazz). Vor allem die Betonung des damaligen Swing auf die Taktschläge 2 und 4 faszinierte die kubanischen Musiker derart, daß sie diese Gewohnheit im Mambo-Rhythmus adaptierten. Von New York aus gelangte der mambo 1955 auch nach Europa. 

 

Der Danzón entwickelte sich in den 1870ern in der Region der kubanischen Stadt Matanzas unter dem Einfluss afrikanischer Musiktradition und der Habanera. Er wird von einem typischen Orchester, zum Beispiel einer Militärband, gespielt. Mit dem Danzón verbinden sich Namen wie der Miguel Faildes. Failde fügte Elemente des französischen Contredanse hinzu. Von ihm ausgehend entwickelten Künstler wie José Urfe, Enrique Jorrín und Antonio María Romeu den Musikstil weiter.

 

 

 

 

 

 

 

Der Son kam um 1920 durch legendäre Musikgruppen wie das Trío Matamoros nach Havanna. Der urbanisierte Son erhielt Trompeten und andere neue Instrumente und beeinflusste die meisten späteren Formen kubanischer Musik. In Havanna wurden auch Elemente der populären US-Musik und des Jazz in den Son mit aufgenommen, die besonders über das Radio nach Kuba gelangten.

Die Son-Trios erweiterten sich zum Teil zu Septetts mit Gitarre oder Tres, Marímbulas oder Doppelbass, Bongos, Claves und Maracas. Die Trompete kam 1926 hinzu. Sänger improvisierten Texte, während der Clave-Rhythmus die Grundlage für die Melodie schuf.

 

Einführung des kubanischen Salontanz

 

Mozambique

Tanz mit afro-kubanischem Rhythmus, in dem Conga mit afrikanischen Elementen gemischt wird

 

Cuban-style salsa, also known as Casino, is a form of salsa dance that originated in Cuba. Dancing Casino is an expression of popular social culture; Latin Americans consider casino as part of social and cultural activities centering around their popular music. The origins of the name Casino are derived from the Spanish term for the dance halls where a lot of social Salsa dancing was done in Cuba during the mid-20th century and onward.

 

Salsa als Tanz heißt in Kuba Casino. Diese Bezeichnung kommt von der "Rueda del Casino", dem Roulette-Rad, einer Formation, die aus mehreren Paaren besteht, die von einem Führer ange-leitet werden und verschiedene Figuren ausführen sowie die Partner tauschen. Dieser Tanz stammt vom französischen Contradanza, der im 18. Jahrhundert modern und vor allem auf den Bällen der kubanischen High-Society sehr beliebt war.

 

Internationaler Salontanz. Aktueller Son, Casino Salsa Style und Conga Choreografie

 

Kubanischem Danzonete Salontanz.

 

Die Cumbia ist ein Paartanz aus Kolumbien.

 

powered by Beepworld